Unternehmen

AQUABURG Hochwasserschutz GmbH

  • Gründung: 2013
  • Firmensitz: Münster
  • Tätigkeitsschwerpunkte:
    • Entwicklung, Fertigung und Vertrieb mobiler Hochwasserschutzsysteme
    • AquaWand: absenkbare/hochziehbare, im Bodenkanal gelagerte Hochwasserschutzwand
    • Lösungen für professionellen mobilen Hochwasserschutz und Starkregenvorsorge
    • Forschung und Entwicklung zu zukunftsfähigem, autark einsetzbarem Hochwasserschutz

Die AQUABURG Hochwasserschutz GmbH mit Sitz in Münster entwickelt, fertigt und vertreibt seit 2013 mobile Hochwasserschutzsysteme für den professionellen Einsatz. Kernprodukt ist die AquaWand, eine absenkbare Hochwasserschutzwand, die unsichtbar in einem im Boden eingelassenen Kanal gelagert wird und bei Hochwasser schnell und mit wenig Personal aufgebaut werden kann. Die Systeme von AQUABURG dienen dem Schutz vor Flusshochwasser und Starkregen und werden insbesondere von Kommunen und anderen öffentlichen oder gewerblichen Akteuren eingesetzt. Das Unternehmen engagiert sich zudem in Forschung und Entwicklung, um mobilen Hochwasserschutz im Sinne nachhaltiger, zukunftsorientierter Stadt- und Infrastrukturplanung weiterzuentwickeln.

Becker Ingenieure GmbH

  • Gründung: 2004
  • Firmensitz: Grafschaft
  • Tätigkeitsschwerpunkte:
    • Objektplanung Ingenieurbau
    • Tragwerksplanung
    • Bauwerkserhaltung
    • Thermische Bauphysik
    • Baulicher Brandschutz
    • Wasserwirtschaft

Die Becker Ingenieure GmbH mit Sitz in Grafschaft ist ein etabliertes Ingenieurbüro, das sich auf den konstruktiven Ingenieurbau und Wasserbau spezialisiert hat. Das Unternehmen ging im Jahr 2004 aus der Berthold Becker GmbH hervor. Mit über zwei Jahrzehnten eigener Erfahrung bietet Becker Ingenieure umfassende Leistungen in der Planung, Erhaltung und Prüfung von Ingenieur-bauwerken. Das Leistungsspektrum umfasst unter anderem die Objekt- und Tragwerksplanung, Bauwerksprüfungen, Nachrechnungen bestehender Bauwerke sowie thermische Bauphysik und baulichen Brandschutz. Darüber hinaus plant das Büro wasserwirtschaftliche Maßnahmen wie Sohl-rampen oder Renaturierungen und entwickelt Lösungen für Hochwasser- und Starkregenvorsorge.

Funke Kunststoffe GmbH

  • Gründung: 1962
  • Firmensitz: Hamm-Uentrop
  • Tätigkeitsschwerpunkte:
    • Entwicklung und Herstellung von Kunststoffrohrsystemen für Tief- und Kanalbau
    • Rohrsysteme und Hausanschlusssysteme
    • Schachtsysteme und Schachtabstürze
    • Lösungen zur Regenwasserbewirtschaftung
    • Systeme für Substratanwendungen
    • Komponenten für die Straßenentwässerung
    • Baumversorgung & Baumbefestigung

Die Funke Kunststoffe GmbH ist Teil der FUNKEGRUPPE und auf die Entwicklung und Herstellung von Produkten für den Kanalbau und die Regenwasserbewirtschaftung spezialisiert. Das Unternehmen bietet ein breites Spektrum an Rohr- und Schachtsystemen, Verbindungselementen, Regenwasserbehandlungsanlagen und Retentionskörpern für den Tiefbau (z.B. Kommunal- und Infrastrukturprojekte)  an. Im Mittelpunkt stehen technisch ausgereifte,  und aufeinander abgestimmte Systemlösungen, die eine langlebige, dichte und wirtschaftliche Entwässerung gewährleisten. Neben Standardprodukten entwickelt Funke auch spezielle Lösungen für anspruchsvolle Anwendungsfälle und unterstützt Kunden mit technischer Beratung von der Planung bis zur Ausführung.

Gerwing Steinwerke GmbH

  • Gründung: 1946
  • Firmensitz: Holdorf
  • Tätigkeitsschwerpunkte:
    • Herstellung von Betonsteinen und Steinsystemen für Garten- und Landschaftsbau
    • Onlinevertrieb von Pflastersteinen, Terrassenplatten, Palisaden, Mauersteinen und weiteren Betonprodukten
    • Lösungen für Hof-, Garten- und Terrassengestaltung

Die Gerwing Gruppe ist seit ihrer Gründung im Jahr 1946 ein etablierter Hersteller hochwertiger Mauersteine, Pflastersteine und Terrassenplatten. Als familiengeführtes Unternehmen in dritter Generation verbindet Gerwing langjährige Erfahrung mit moderner Produktions- und Verfahrenstechnik. Die Produkte stehen für Langlebigkeit, Qualität und gestalterische Vielfalt im Garten‑, Landschafts- und Straßenbau. Mit mehreren Produktionsstandorten in Deutschland zählt die Gerwing Gruppe zu den leistungsstarken Unternehmen der Baustoffindustrie und entwickelt sich durch Kooperationen und Beteiligungen kontinuierlich technologisch, regional und strategisch weiter.

Internationale Geotextil GmbH (iGG)

  • Gründung: 2006
  • Firmensitz: Twistringen
  • Tätigkeitsschwerpunkte:
    • Handel und Entwicklung von Geotextilien aus Naturfasern
    • Lösungen für ökologischen Erosionsschutz
    • Dachbegrünung und Begrünungstechnik

Die Internationale Geotextil GmbH ist ein auf Geotextilien spezialisiertes Unternehmen der RÖSS-Gruppe. Im Fokus stehen Lösungen aus Naturfaser- und synthetischen Geotextilien für Erosionsschutz, Begrünung, Böschungs- und Ufersicherung sowie Anwendungen im Verkehrswege-, Wasser- und Landschaftsbau. Das Portfolio umfasst unter anderem Matten, Gewebe und Systeme für die Flächen- und Hangstabilisierung, Dachbegrünung, Felssicherung und Gabionenbau.

Die IGG versteht sich als technischer Systempartner für Planer, Ausführende und Handel: Neben einem breiten Produktspektrum bietet das Unternehmen anwendungsbezogene Beratung und unterstützt Projekte von der Planung über die Produktauswahl bis zur Umsetzung, mit dem Ziel, dauerhaft funktionsfähige und zugleich ökologisch verträgliche Lösungen im Erd- und Wasserbau zu realisieren.

Imagine Structure GmbH

  • Gründung: 2007
  • Firmensitz: Frankfurt am Main
  • Tätigkeitsschwerpunkte:
    • Tragwerksplanung
    • Sonderkonstruktionen
    • Messebauten
    • 3D-CAD-Planung
    • Glasstatik
    • Schiffsaufbauten

Imagine Structure hat sich auf Architektur und Ingenieurbau spezialisiert. Mit einem Team aus Fachexperten bietet es zukunftsweisende Lösungen für die Bauindustrie, bei denen Nachhaltigkeit und Effizienz im Vordergrund stehen. Durch den Einsatz modernster Technologien und innovativer Ansätze gestaltet Imagine Structure die Zukunft des Bauens mit und trägt zur Schaffung nachhaltiger Lebensräume bei. Das Leistungsspektrum umfasst unter anderem Hochbau, Tragwerksplanung, Bauphysik, Energieeffizienz und Fassadentechnik. Imagine Structure arbeitet sowohl für öffentliche als auch für private Auftraggeber und entwickelt maßgeschneiderte Lösungen für jede Aufgabenstellung.

Sediment Works GmbH

  • Gründung: 2022
  • Firmensitz: Werne
  • Tätigkeitsschwerpunkte:
    • Sedimentmanagement: Ausrüstung & Technik
    • Probennahme & Sedimentanalyse
    • Gewässervermessung
    • Studien & Risikoanalysen

Sedimentworks GmbH ist auf Sedimentmanagement und ökologische Gewässersanierung spezialisiert. Das Unternehmen entwickelt und realisiert Verfahren, mit denen Sedimente in Flüssen, Kanälen, Häfen und Seen gezielt entnommen, transportiert, behandelt oder umgelagert werden können, um hydraulische Funktionen zu sichern und ökologische Ziele zu erreichen. Dabei stehen möglichst ressourcenschonende, umweltverträgliche Lösungen im Vordergrund. Zu den Leistungen gehören neben der technischen Umsetzung auch die fachliche Beratung von Kommunen, Wasserverbänden und Industrie, die Planung von Sediment- und Unterhaltungsstrategien sowie das Monitoring und die Bewertung von Sedimentablagerungen und deren Auswirkungen auf Gewässerökologie und -nutzung.

Forschungseinrichtungen

Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (RWTH Aachen) – Institut für Textiltechnik

  • Gründung: 1934
  • Sitz: Aachen
  • Tätigkeitsschwerpunkte:
    • Textilmaschinenbau und Textile Fertigungstechnik
    • Faserverbundwerkstoffe
    • Chemiefasertechnik
    • Nachhaltige Textilproduktion und Kreislaufwirtschaft
    • Smart Textiles, Funktionstextilien und technische Textilien
    • Arbeitsgestaltung mit Künstlicher Intelligenz (KI)
    • Vom Rohstoff bis zu textilen Halbzeugen und Produkten
    • Natürliche und synthetische Faserstoffe

Das Institut für Textiltechnik (ITA) der RWTH Aachen University erforscht und entwickelt entlang der gesamten textilen Prozesskette innovative Verfahren, Anlagen und Materialien – von der Faser über Garn- und Flächenbildung bis hin zum Bauteil. Ein Schwerpunkt liegt auf technischen Textilien und Faserverbundwerkstoffen für Leichtbauanwendungen, etwa in Automobil-, Luft- und Raumfahrtindustrie sowie im Bauwesen.

Das ITA arbeitet in öffentlich geförderten Kooperationsprojekten zusammen mit Industrie- und Forschungspartnern, um innovative Prozessketten und textile Lösungen zu entwickeln, wobei ein besonderer Fokus auf der Kooperation mit KMU liegt.

Hierfür steht ein modern ausgestattetes Technikum zur Verfügung, das die gesamte textile Prozesskette abbildet. Die internationale Ausrichtung wird durch gezielte Kooperationen mit Partnern in Europa, Asien, den USA und der Türkei gestärkt.

Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft der RWTH Aachen University (IWW)

  • Gründung: 1870
  • Sitz: Aachen
  • Tätigkeitsschwerpunkte:
    • Wasserbau und Stauanlagen
    • Verkehrswasserbau
    • Küsteningenieurwesen und Meerestechnik
    • Wasserkraft und Talsperren
    • Hochwasserrisikomanagement
    • Morphodynamik und Sedimentmanagement
    • Wasserwirtschaft und Ressourcenschutz

Das Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft (IWW) der RWTH Aachen forscht und lehrt in den Bereichen des Wasserbaus und der Wasserwirtschaft. Die wissenschaftlichen Aktivitäten decken ein breites Spektrum ab, das von der Planung und dem Betrieb von Stauanlagen, Talsperren und Wasserkraftanlagen über den Verkehrswasserbau bis hin zum Küsteningenieurwesen und dem Schutz von Meeresumwelten reicht. Ein wesentlicher Fokus liegt auf dem Hochwasserrisikomanagement sowie der Untersuchung von Fließgewässern, deren Morphodynamik und dem Sedimenttransport. Im Bereich des Hochwasserschutzes werden sowohl Deichanlagen als auch mobile Hochwasserschutzvorrichtungen detailliert erforscht. Das Institut nutzt für seine Forschung sowohl numerische Modelle als auch physikalische Versuch in seinen Wasserbaulaboren.

DST – Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme e.V.

  • Gründung: 1954
  • Sitz: Duisburg
  • Tätigkeitsschwerpunkte:
    • Schiffsentwicklung
    • Emissionsarme Antriebe
    • Simulaton & Training
    • Innovative hydrodynamische Konzepte

Das DST – Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme e. V. ist ein außeruniversitäres Forschungsinstitut mit Schwerpunkt auf maritimen Technologien, Binnenschifffahrt und verkehrsbezogenen Transportsystemen. Die Forschung umfasst insbesondere hydrodynamische Fragestellungen, Schiffsentwicklung sowie die Analyse von Strömungs- und Manövrierverhalten von Schiffen in Binnen- und Küstengewässern. Neben experimentellen Untersuchungen werden auch Simulations- und Modellierungsverfahren eingesetzt, etwa mithilfe von Schlepptankversuchen und Schiffsführungssimulatoren. Darüber hinaus bearbeitet das Institut verkehrstechnische, logistische und energietechnische Fragestellungen mit dem Ziel, Effizienz, Sicherheit und Umweltverträglichkeit des Wasserverkehrs zu verbessern. Durch enge Kooperationen mit Industrie, Verwaltung und Forschungseinrichtungen werden die Ergebnisse der anwendungsorientierten Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in die maritime Praxis übertragen.

Assoziierter Partner

SCNCWAVE

  • Gründung: 2020
  • Firmensitz: Werne
  • Tätigkeitsschwerpunkte:
    • Großmaßstäbliche hydrodynamische Versuche
    • Erforschung von Welle-Bauwerk-Interaktionen
    • Untersuchungen im Küsten‑, Wasser‑ und Hochwasserschutz
    • Schiffsdynamik
    • Entwicklung und Test innovativer Mess‑ und Anlagentechnik
    • Kooperation mit Hochschulen und Forschungspartnern (z. B. RWTH Aachen, DST, TH Köln)

SCNCWAVE ist als weltgrößte Wellenforschungseinrichtung im östlichen Ruhrgebiet geplant. Auf einer rund 10 Hektar großen ehemaligen Industriefläche entstehen zwei große Wellenbecken, in denen variabel einstellbare Wellen im großen Maßstab erzeugt werden können. In den Sommermonaten wird die Anlage vor allem als Surfpark (SURFWRLD) genutzt, in den übrigen Monaten als hydrodynamische Versuchsanlage für Wellen- und Wasserbauforschung. Im Mittelpunkt stehen Welle-Bauwerk-Interaktionen, Hochwasser- und Küstenschutz, Offshore‑Anwendungen sowie die energetische Nutzung des Wassers. Weitere Themen sind etwa Kolkbildung an Bauwerken, schwimmende PV- und Windkraftanlagen, Schiff‑Welle‑Ufer‑Interaktionen und die Entwicklung neuer Messtechnik.